Nobis Selbstretter


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Aktueller Stand

Normen

Gesetzeslage

Der vfdb-Leitfaden von 2009 [1] schreibt zum Thema der Selbstrettung Behinderter:

„Für Personen, die diese Selbstrettungsphase nicht nutzen (können), werden grundsätzlich keine besonderen Brandschutzmaßnahmen (…) ergriffen. Ihre Fremdrettung ist den situationsbedingten Einsatzmöglichkeiten der Feuerwehr unterworfen (nicht planbare Fremdrettung) und fällt unter das ‚Restrisiko‘ des Brandschutzkonzeptes.“


Und im aktuellen vfdb-Leitfaden vom November 2013 [2] ist diese Problematik überhaupt verschwunden und wird nur mehr in einem Satz thematisiert:

"Mobilität: Wie schnell Personen bei der Flucht durch Türen, Flure und Treppenräume gelangen, kann bei jungen Menschen und Personen in höherem Alter sehr unterschiedlich sein. Für kranke Menschen, Rollstuhlfahrer oder gehbehinderte Personen sind zusätzliche Anforderungen an die Gestaltung der Rettungswege zu stellen."


Die Norm für barrierefreies Bauen (DIN 18040), die Musterbauordnung (MBO) und die Bauordnungen der Länder (LBOs) einschließlich ihrer technischen Baubestimmungen gehen zwar detaillierter auf die Anforderungen an die Nutzung barrierefreier Gebäude ein.

Schlüssige Rettungskonzepte für behinderte Menschen werden dort jedoch nicht gezeigt oder gefordert. [3]

[1] https://www.kd-brandschutz.de/files/downloads/TWB_2009_Leitfaden_TB_04-01.pdf (Seite 49 Abs. 2)
[2] http://www.ibmb.tu-braunschweig.de/tl_files/ibmb/brandschutz/vfdb_leitfaden/Leitfaden2013.pdf (Seite 20 Abs. 4)
[3] http://nullbarriere.de/din18040-rettungswege.htm


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